
Teilnehmer vor dem Brettheimer Rathaus
Gott sei Dank gibt es sie, und nicht zu knapp – Menschen, die sich unentgeltlich und ehrenamtlich für andere und das Gemeinwohl einsetzen. Mit dieser Ehrenamtstour hat der Sportkreis wieder seinen Dank für vorbildlichen Einsatz und das große ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen zum Ausdruck gebracht.
Erste Etappe auf der Tour war der Rot am See Teilort „Brettheim“. Ortsvorsteher Reiner Groß erwartete die Teilnehmer bereits im ehemaligen Rathaus. Ausführlich berichtete er vom örtlichen Leben und von der Bedeutung der zahlreichen Brettheimer Vereine die mit ihrem Engagement das dörfliche Leben bereichern. Norman Krauß, Vorsitzender des Fördervereins „Männer von Brettheim“ erzählte die Geschichte dieser Männer die das Dorf so prägten. Am Schicksal weniger Menschen wurde in sehr anschaulicher Weise die Schrecken der NS-Zeit aufgezeigt. Zum Gedenken und als Mahnmal zugleich wurde deshalb im Rathaus eine Erinnerungsstätte eingerichtet, die an die kurz vor Kriegsende hingerichteten "3 Männer von Brettheim" erinnern soll.
Beim SV Brettheim traf man sich anschließend zur Kaffeetafel. Bei selbst gebackenen Kuchen und frisch gebrühten Kaffee und Tee wurden die ersten Gespräche informativen Gespräche unter den Teilnehmern initiert. SVB-Vorsitzender Klaus Zanzinger ließ es sich nicht nehmen seinen fast 900 Mitglieder großen Vereins und dessen Aktivitäten vorzustellen.
Die nächste Etappe der Tour führte durch das Vorbachtal ins Taubertal nach Weikersheim. Eine Besichtigung des Weikersheimer Schlosses stand auf dem Programm. Schlossführerin Frau Gillig zeigte die öffentliche zugänglich Räumlichkeiten und erzählte eindrucksvoll die Geschichte der Herren von Weikersheim. Ein Rundgang im wunderschönen barocken Schlossgarten bildete den Abschluss.
Nur ein paar Kilometer in Queckbronn weiter war dann die letzte Etappe der diesjährigen Ehrenamtstour erreicht. Es war der Hof von Rainer und Simone Hofäcker der die Teilnehmer zum Abschluss einlud. Im Gewölbekeller, kredenzete der Hausherr ausgesuchte, selbst erzeugte Taubertäler Weine zu Käse und leckerem Vesper.
Am endete der Tour lobten alles Teilnehmer das Engagement des Sportkreises das ehrenamtliche Engagement zu fördern und gleichzeitig die Mitarbeiter zu motivieren sich weiterhin ehrenamtlich zu engagieren.